Weck-Ringe richtig verwenden
Die entscheidende Rolle der Weck-Ringe beim Einkochen
Das Einkochen ist eine bewährte Methode, um Lebensmittel über lange Zeiträume haltbar zu machen. Es ermöglicht uns, die Ernte des Gartens oder saisonale Köstlichkeiten das ganze Jahr über zu genießen. Doch der Erfolg dieses Prozesses steht und fällt mit der Qualität und der korrekten Anwendung einiger Schlüsselelemente. Eines der wichtigsten, oft unterschätzten Bauteile sind die Weck-Ringe. Diese kleinen Gummiringe sind das Herzstück des Vakuumverschlusses und tragen maßgeblich zur Sicherheit und Haltbarkeit Ihrer eingekochten Speisen bei.
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Ohne intakte und korrekt sitzende Einkochringe kann sich kein zuverlässiges Vakuum im Glas bilden. Das wiederum birgt das Risiko von Verderb und macht die ganze Mühe des Einkochens zunichte. Es ist daher unerlässlich, diesen unscheinbaren Helfern die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken. Von der Auswahl des richtigen Materials über die sorgfältige Vorbereitung bis hin zur korrekten Platzierung – jeder Schritt ist wichtig für ein sicheres Ergebnis.
Qualität und Material: Die Basis für sicheres Einkochen
Die Auswahl der richtigen Weck-Ringe ist der erste und grundlegende Schritt für erfolgreiches Einkochen. Es mag auf den ersten Blick trivial erscheinen, doch es gibt erhebliche Qualitätsunterschiede, die sich direkt auf die Haltbarkeit Ihrer Lebensmittel auswirken. Achten Sie stets auf hochwertige Ringe, die speziell für den Einsatz beim Einkochen konzipiert sind.
Material und Eigenschaften
Traditionelle Weck-Ringe bestehen in der Regel aus Naturkautschuk. Dieses Material zeichnet sich durch seine Elastizität und Hitzebeständigkeit aus. Es ist in der Lage, sich optimal an den Glasrand anzupassen und so eine luftdichte Abdichtung zu gewährleisten, die für den Vakuumverschluss unerlässlich ist. Achten Sie darauf, dass die Ringe frei von Rissen, spröden Stellen oder Verformungen sind. Solche Mängel können die Dichtigkeit beeinträchtigen und zum Misserfolg des Einkochprozesses führen.
Manche Hersteller bieten auch Ringe aus Silikon an. Diese sind oft langlebiger und können bei höheren Temperaturen sterilisiert werden. Wichtig ist hierbei, dass sie lebensmittelecht sind und für den Kontakt mit heißen Lebensmitteln zugelassen wurden. Unabhängig vom Material ist die Passgenauigkeit entscheidend. Die Ringe müssen exakt zum Durchmesser Ihrer Weck Einmachgläser passen, um eine optimale Dichtung zu garantieren.
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Schritt für Schritt: Weck-Ringe richtig einsetzen und pflegen
Die korrekte Handhabung der Einkochringe ist ebenso wichtig wie deren Qualität. Eine sorgfältige Vorbereitung und Anwendung sichert den Erfolg Ihrer Einkochprojekte. Folgen Sie dieser Anleitung, um das Beste aus Ihren Ringen herauszuholen.
- 1. Gründliche Reinigung: Bevor Sie die Ringe zum ersten Mal verwenden oder nach längerer Lagerung, reinigen Sie sie gründlich. Spülen Sie sie unter warmem Wasser ab und stellen Sie sicher, dass keine Rückstände von Staub oder anderen Verunreinigungen vorhanden sind.
- 2. Prüfung auf Mängel: Begutachten Sie jeden Ring sorgfältig. Halten Sie ihn gegen das Licht und dehnen Sie ihn leicht. Sind Risse, dünne Stellen oder Verfärbungen sichtbar? Solche Ringe sollten Sie aussortieren, da sie die Dichtigkeit nicht mehr gewährleisten können.
- 3. Vorbereitung vor dem Einkochen: Legen Sie die sauberen und intakten Weck-Ringe für etwa 5-10 Minuten in heißes, aber nicht kochendes Wasser. Dadurch werden sie geschmeidiger und passen sich beim Einkochen besser an den Glasrand an. Vermeiden Sie kochendes Wasser, da dies das Material unnötig strapazieren kann.
- 4. Korrektes Einlegen: Legen Sie den vorgewärmten Ring mittig auf den gereinigten Glasrand Ihres Weck Einmachglases. Achten Sie darauf, dass er nicht verdreht ist oder übersteht. Er muss plan aufliegen.
- 5. Fixierung mit Klammern: Setzen Sie den Glasdeckel auf den Ring und fixieren Sie beides mit den entsprechenden Klammern. Bei den meisten Gläsern werden zwei Klammern verwendet, die sich gegenüberliegen. Achten Sie darauf, dass die Klammern fest sitzen, aber nicht so stark spannen, dass der Ring gequetscht wird.
- 6. Nach dem Einkochen: Sobald der Einkochprozess beendet und das Glas vollständig abgekühlt ist, entfernen Sie die Klammern. Ist ein Vakuum entstanden, bleibt der Deckel fest am Glas haften. Der Ring sollte dann leicht nach innen gezogen sein.
- 7. Lagerung und Pflege: Reinigen Sie die Ringe nach Gebrauch gründlich mit Wasser und etwas Spülmittel. Trocknen Sie sie vollständig ab und lagern Sie sie an einem kühlen, dunklen Ort, fern von direkter Sonneneinstrahlung und Hitze. Das verlängert ihre Lebensdauer erheblich. Bewahren Sie sie flach liegend auf, um Verformungen zu vermeiden.
Häufige Fehler vermeiden und die Haltbarkeit verlängern
Auch erfahrene Einkocher können manchmal auf Probleme stoßen, die oft mit den Einkochringen zusammenhängen. Das Wissen um typische Fehlerquellen hilft Ihnen, diese zu umgehen und die Sicherheit Ihrer Vorräte zu gewährleisten.
Vermeiden Sie diese Fehler
Ein häufiger Fehler ist die Wiederverwendung von Ringen, die bereits spröde oder rissig sind. Ein einziger kleiner Riss kann ausreichen, um das Vakuum zu gefährden. Auch das Überfüllen der Gläser oder das Verschmieren des Glasrandes mit Einmachgut kann dazu führen, dass der Ring nicht richtig abdichtet. Stellen Sie sicher, dass der Rand sauber und fettfrei ist.
Verwenden Sie ausschließlich Ringe, die für die jeweilige Glasgröße vorgesehen sind. Ein zu kleiner Ring wird überdehnt und dichtet nicht richtig ab, ein zu großer Ring kann verrutschen. Achten Sie beim Einkochen im Einkochtopf Edelstahl oder im Backofen darauf, dass die Gläser stabil stehen und der Druck gleichmäßig auf den Deckel wirkt. Eine Einkochzange Gläser kann Ihnen helfen, die heißen Gläser sicher zu handhaben, ohne den Deckel zu verschieben.
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Tipps für maximale Haltbarkeit
Um die Haltbarkeit Ihrer eingekochten Lebensmittel zu maximieren, ist nicht nur der Ring entscheidend. Arbeiten Sie stets hygienisch und verwenden Sie ein Einkochthermometer digital, um die korrekten Temperaturen und Einmachzeiten einzuhalten. Diese finden Sie oft in speziellen Einmachbuch Rezepte. Eine kühle, dunkle und trockene Lagerung der fertigen Gläser ist ebenfalls unerlässlich. Überprüfen Sie regelmäßig die Gläser auf Anzeichen von Verderb, wie Gasbildung, ungewöhnliche Gerüche oder aufgewölbte Deckel.
Fazit: Kleine Ringe, große Wirkung
Die Weck-Ringe sind weit mehr als nur ein einfaches Zubehörteil beim Einkochen. Sie sind ein Garant für die Sicherheit und Qualität Ihrer selbstgemachten Vorräte. Ihre korrekte Auswahl, sorgfältige Vorbereitung und präzise Anwendung sind entscheidend für ein erfolgreiches und dauerhaft haltbares Ergebnis. Nehmen Sie sich die Zeit, die Ringe vor jedem Einkochvorgang genau zu prüfen und richtig einzusetzen. So können Sie sicher sein, dass Ihre eingekochten Köstlichkeiten nicht nur schmecken, sondern auch über Monate und Jahre hinweg sicher genießbar bleiben. Investieren Sie in gute Qualität und die richtige Technik, und Ihre Mühe wird mit köstlichen, haltbaren Speisen belohnt, die Sie und Ihre Familie das ganze Jahr über erfreuen.
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Häufig gestellte Fragen
Was sind Einkochringe und wofür werden sie verwendet?
Einkochringe, oft auch als Gummiringe oder Dichtringe bezeichnet, sind essenzielle Komponenten beim traditionellen Einkochen von Lebensmitteln. Sie bestehen meist aus hochwertigem Naturkautschuk und sind speziell dafür konzipiert, eine luftdichte Versiegelung zwischen dem Glasrand und dem Deckel eines Einmachglases zu gewährleisten. Ihre Hauptfunktion ist es, während des Einkochprozesses das Entweichen von Luft zu ermöglichen und nach dem Abkühlen ein Vakuum im Glas zu erzeugen. Dieses Vakuum zieht den Deckel fest an den Gummiring und das Glas, wodurch die Lebensmittel sicher und über lange Zeiträume haltbar gemacht werden. Ohne intakte und richtig eingesetzte Einkochringe wäre ein zuverlässiges Einkochen nicht möglich, da die Luftdichtheit entscheidend für die Konservierung ist.
Die Ringe sind in verschiedenen Größen erhältlich, passend zu den unterschiedlichen Durchmessern der Gläser. Sie sind ein Verbrauchsmaterial und sollten bei jedem neuen Einkochvorgang auf ihre Unversehrtheit geprüft und bei Bedarf ausgetauscht werden, um die Sicherheit und Haltbarkeit Ihrer eingekochten Speisen zu gewährleisten.
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Wie wähle ich die richtige Größe der Einkochringe für meine Gläser aus?
Die Auswahl der korrekten Größe Ihrer Einkochringe ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg Ihres Einkochvorhabens. Ein zu kleiner Ring kann nicht richtig abdichten und rutscht möglicherweise, während ein zu großer Ring Falten wirft oder übersteht und ebenfalls keine zuverlässige Versiegelung bietet. Die Größe der Einkochringe wird in der Regel durch zwei Maße angegeben: den Innendurchmesser und den Außendurchmesser. Diese müssen exakt zum Rand Ihrer Einmachgläser passen.
Messen Sie den äußeren Durchmesser des Glasrandes, auf dem der Gummiring aufliegen soll. Dies entspricht in der Regel dem Innendurchmesser des benötigten Rings. Viele Hersteller von Einmachgläsern geben die benötigte Ringgröße direkt an. Gängige Größen sind beispielsweise 80 mm oder 100 mm für den Innendurchmesser. Achten Sie darauf, dass der Ring glatt und ohne Spannung auf dem Glasrand aufliegt. Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich, die Herstellerangaben der Gläser zu überprüfen oder eine Packung mit Einkochringen in verschiedenen Größen zu erwerben, um die Passform zu testen.
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Wie bereite ich Einkochringe vor dem Gebrauch richtig vor?
Die korrekte Vorbereitung der Einkochringe vor dem Gebrauch ist ein wichtiger Schritt, um eine hygienische und zuverlässige Versiegelung Ihrer Einmachgläser zu gewährleisten. Beginnen Sie damit, alle Ringe sorgfältig auf Beschädigungen wie Risse, Verhärtungen oder Porosität zu überprüfen. Ein beschädigter Ring kann keine luftdichte Versiegelung garantieren und sollte sofort aussortiert werden.
Anschließend müssen die intakten Gummiringe gründlich gereinigt und sterilisiert werden. Geben Sie die Ringe dazu für etwa zwei bis drei Minuten in kochendes Wasser. Dies entfernt nicht nur mögliche Verunreinigungen, sondern macht den Naturkautschuk auch geschmeidiger und elastischer, was das spätere Aufsetzen auf das Glas erleichtert und eine bessere Anpassung an den Glasrand ermöglicht. Nehmen Sie die Ringe mit einer sauberen Zange aus dem Wasser und legen Sie sie auf ein sauberes Küchentuch zum Abtropfen. Verwenden Sie sie noch warm, um die optimale Elastizität zu nutzen. Eine saubere und richtig vorbereitete Oberfläche des Rings ist entscheidend für den Erfolg des Einkochprozesses.
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Wie setze ich die Einkochringe korrekt auf meine Einmachgläser?
Das korrekte Aufsetzen der Einkochringe ist ein einfacher, aber entscheidender Schritt für eine erfolgreiche Konservierung. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
- Vorbereitung: Stellen Sie sicher, dass Ihre Einkochringe wie zuvor beschrieben gereinigt und am besten noch warm und geschmeidig sind. Die Einmachgläser und Deckel sollten ebenfalls sauber und unbeschädigt sein.
- Ring platzieren: Nehmen Sie einen Ring und legen Sie ihn mittig und glatt auf den sauberen Rand des gefüllten Einmachglases. Achten Sie darauf, dass der Ring weder verdreht ist noch über den Rand hinausragt. Er sollte den Glasrand vollständig und gleichmäßig bedecken.
- Deckel auflegen: Legen Sie den Glasdeckel direkt und zentriert auf den Gummiring. Auch hier ist darauf zu achten, dass der Deckel nicht verrutscht oder der Ring verschoben wird.
- Klammern anbringen: Befestigen Sie nun die speziellen Einmachklammern (meist zwei oder drei, je nach Glasgröße). Diese Klammern halten Deckel und Ring während des Einkochvorgangs fest auf dem Glas. Sie werden erst nach dem vollständigen Abkühlen des Glases entfernt.
Eine präzise Ausführung dieser Schritte gewährleistet, dass sich während des Einkochens ein optimales Vakuum bilden kann, welches Ihre Lebensmittel zuverlässig konserviert.
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Wie erkenne ich, ob ein Einmachglas mit Einkochring richtig verschlossen ist?
Nach dem Einkochen und vollständigen Abkühlen der Gläser ist es entscheidend zu überprüfen, ob sich ein Vakuum gebildet hat und das Glas luftdicht verschlossen ist. Dies ist der Indikator für eine erfolgreiche Konservierung. Die Überprüfung erfolgt in mehreren Schritten:
- Klammern entfernen: Sobald die Gläser vollständig abgekühlt sind (was mehrere Stunden dauern kann, oft über Nacht), entfernen Sie vorsichtig die Einmachklammern.
- Deckeltest: Versuchen Sie nun, den Deckel des Glases anzuheben. Wenn sich ein Vakuum gebildet hat, sollte der Deckel fest am Glas haften und sich nicht abnehmen lassen, ohne dass der Gummiring sichtbar wird oder sich das Vakuum löst. Ein leicht nach innen gewölbter Deckel ist ebenfalls ein gutes Zeichen.
- Ringtest: Versuchen Sie, den Gummiring mit den Fingern unter dem Deckel hervorziehen. Wenn der Deckel fest sitzt und der Ring sich nicht ohne Weiteres herausziehen lässt, ist das Glas gut verschlossen. Wenn der Ring leicht zu entfernen ist oder der Deckel abfällt, ist kein Vakuum vorhanden.
Gläser, die nicht richtig verschlossen sind, sollten nicht gelagert werden. Sie können den Inhalt entweder sofort verbrauchen oder den Einkochvorgang mit neuen Einkochringen und einem gründlichen Check der Einmachgläser wiederholen.
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Wie oft kann ich Einkochringe wiederverwenden und wann sollte ich sie ersetzen?
Die Lebensdauer von Einkochringen ist begrenzt, da sie während des Einkochprozesses hohen Temperaturen und Druck ausgesetzt sind und mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Als Faustregel gilt, dass Einkochringe am besten nur einmal verwendet werden sollten, um maximale Sicherheit und Dichtigkeit zu gewährleisten. Obwohl einige Ringe äußerlich intakt erscheinen mögen, können mikroskopisch kleine Risse oder eine nachlassende Elastizität die Dichtfunktion beeinträchtigen.
Wenn Sie die Ringe dennoch ein zweites Mal verwenden möchten, ist eine äußerst sorgfältige Prüfung unerlässlich: Untersuchen Sie jeden Ring genau auf Risse, Verhärtungen, Porosität, Verfärbungen oder klebrige Stellen. Auch wenn der Ring seine ursprüngliche Elastizität verloren hat und sich steif anfühlt, sollte er entsorgt werden. Im Zweifelsfall ist es immer ratsamer, einen neuen Ring zu verwenden. Die Kosten für neue Gummiringe sind gering im Vergleich zum Risiko, dass wertvolle eingekochte Lebensmittel verderben, weil der Ring nicht mehr richtig abdichtet. Investieren Sie in frische Ringe, um Ihr Einmachglück zu sichern.
Welche weiteren Utensilien sind für erfolgreiches Einkochen mit Einkochringen empfehlenswert?
Neben den unverzichtbaren Einkochringen und Einmachgläsern gibt es einige weitere Utensilien, die das Einkochen erheblich erleichtern und sicherer machen:
- Einkochautomat: Ein Einkochautomat ist eine lohnende Investition, besonders wenn Sie regelmäßig größere Mengen einkochen. Er sorgt für eine konstante und präzise Temperaturführung, was für die Lebensmittelsicherheit essenziell ist.
- Glasheber: Ein Glasheber ermöglicht Ihnen das sichere und einfache Entnehmen der heißen Gläser aus dem Einkochtopf oder -automaten, ohne sich zu verbrennen.
- Einkochthermometer: Ein zuverlässiges Einkochthermometer ist unerlässlich, um die exakte Temperatur im Einkochtopf zu überwachen. Dies ist entscheidend, da viele Rezepte spezifische Temperaturen für bestimmte Zeiträume erfordern.
- Einmachtrichter: Ein Trichter mit großer Öffnung hilft, die Gläser sauber und ohne Kleckern zu befüllen.
- Einmachbücher: Inspirierende Einmachbücher bieten eine Fülle von Rezepten und wertvollen Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene.
Diese Helfer machen den Einkochprozess nicht nur effizienter, sondern auch sicherer und angenehmer.
Gibt es spezielle Tipps für die Lagerung von eingekochten Lebensmitteln?
Nachdem Sie Ihre Lebensmittel erfolgreich eingekocht und die Dichtigkeit der Einmachgläser geprüft haben, ist die richtige Lagerung entscheidend für die Haltbarkeit und Qualität Ihrer Vorräte. Beachten Sie folgende Tipps:
- Kühl und dunkel lagern: Lagern Sie die eingekochten Gläser an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort. Direkte Sonneneinstrahlung oder starke Temperaturschwankungen können die Qualität der Lebensmittel beeinträchtigen und die Haltbarkeit verkürzen. Ideal sind Vorratskammern, Keller oder kühle Speisekammern.
- Beschriften: Beschriften Sie jedes Glas deutlich mit dem Inhalt und dem Einkochdatum. So behalten Sie den Überblick über Ihre Vorräte und können ältere Gläser zuerst verbrauchen.
- Regelmäßige Kontrolle: Überprüfen Sie die Gläser regelmäßig auf Anzeichen von Verderb, wie Gasbildung (Blasen), Trübung der Flüssigkeit, Schimmelbildung oder einen sich lösenden Deckel. Im Zweifelsfall sollten Sie den Inhalt nicht mehr verzehren.
- Ohne Klammern lagern: Bewahren Sie die Gläser ohne die Einmachklammern auf. Sollte ein Glas nicht richtig verschlossen sein und sich das Vakuum lösen, würde der Deckel bei gelösten Klammern abfallen und Sie könnten den Fehler sofort erkennen. Mit Klammern würde der Deckel gehalten, auch wenn das Vakuum nicht mehr intakt ist.
Durch diese Lagerungshinweise stellen Sie sicher, dass Ihre eingekochten Köstlichkeiten lange genießbar bleiben.